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Peterchens Mondfahrt: Pässetour p1003050.jpg
Durch den engen Schlund bei...
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Zum Glück ist der Radweg...
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Etwas Zeitstillstand bei Klosters.

Radtour vom 13.-16. Mai 2021.

Peterchen war diesmal zwar nicht ganz auf dem Mond, aber der Himmel war doch alle Tage schon ziemlich nah, vor allem die Wolken. Und dann auch noch über Auffahrt, das war schon hochfahren genug, nur noch getoppt von den hohen Pässen.

Die Wettervorhersage war zwar für das lange Auffahrtwochenende nicht gerade toll, aber daheimbleiben war keine Option. Für's Bike gab es noch zuviel Schnee, für die Ski zu wenig Sicht, viele grössere Pässe waren schon geräumt, also stieg ich mal für ein paar Tage auf das Strassenrad. Letztlich wurde ich nur einmal nass, aber mehrmals ziemlich gut gekühlt. Der Mai war insgesamt diesmal ganz und gar kein Wonnemonat, vielmehr regnerisch und kalt.

Am Donnerstag startete ich in Landquart, und fuhr auf der Bündner Bikeroute nach Klosters. Die Bündner kümmern sich wohl nicht gerne um Radwege, wie auch bei anderem, was keine Gebühreneinnahmen zur Folge hat. Die Wegführung nach Klosters ist jedenfalls, nett gesagt, rustikal und schlecht beschildert, was noch eine unfreiwillige, erste Bergankunft in Conters zur Folge hatte. Verrückt, wenn man bedenkt, wieviel Geld in den letzten Jahren in die Kantonsstrasse im Prättigau gesteckt wurde. Für einen Radweg blieb wohl nichts übrig. Jedenfalls fuhr ich weiter auf den Wolfgangpass und runter nach Davos, für einen Mittagssnack am Bahnhof Dorf.

Es war zwar kalt, und ich war schon ein wenig erschöpft, knöpfte mir aber dennoch den Flüelapass vor. Leider wurde ziemlich rücksichtslos gefahren, und meistens tanzten mir ein paar Schneeflocken um die Nase, aber die Strasse blieb trocken, das war die Hauptsache. Etwas wärmer war es anschliessend im Engadin, wo ich noch ein Stück das Tal rauffuhr und in Zernez im Hotel einkehrte.

Der Freitag drauf war wohl wettermässig der schönste Tag, wenigstens am Vormittag. Ich radelte durch den Nationalpark in Richtung Ofenpass, und wartete am Tunnel Punt la Drossa auf den Bus, anders geht's nicht durch nach Livigno. Der Busfahrer ignorierte mich an der Haltestelle zuerst, zum Glück musste er an der Ampel warten, so konnte ich ihn an sein Versprechen erinnern, Fahrgäste mitzunehmen. Drüben dann bei bestem Wetter nach Livigno rein, einen Kaffee an der Sonne, und an die Pässe des Tages. Erst war der Passo d'Eira fällig, dann der Passo di Foscagno. Heute war es sehr einsam auf den Pässen.

Es folgte eine lange Abfahrt nach Bormio, wo der Verkehr wieder zunahm, genau wie die Wolken. An der Fiume Adda stiess ich irgendwann auf einen Veloweg, den Sentiero Valtellina, der bis zur Mündung der Adda in den Lago di Como führt. Meist direkt am Fluss und vollständig getrennt vom Autoverkehr, ein Genuss zu fahren. Zugegeben, die Beschilderung ist hier und da weiter als der Weg selber, aber der Weg wurde bzw. wird tatsächlich neu gebaut, Trassee, Belag, Picknickbereiche, Beschilderung, alles. Könnte sich doch z. B. mal die Schweiz eine Scheibe abschneiden, da müssen normal ein Karrenweg und ein paar Schilder herhalten. Der Unterschied gerade zu Graubünden ist jedenfalls frappant.

So kam ich jedenfalls, knapp vor etwas Regen, nach Tirano in ein einfaches Hotel. Touristisch war hier, coronabedingt, praktisch nichts los, aber ich konnte in einem netten Restaurant draussen essen (unter einem Glasdach), und im Hotel gab's auch noch ein Bier für auf's Zimmer.

Am Samstag lag die Grenze zur Schweiz und der Aufstieg ins Puschlav nur ein paar Meter entfernt. Zunächst noch ganz freundlich, in Richtung Berninapass allerdings in dichten Wolken und mit ordentlich Schneefall wurde es kalt, und irgendwann auch richtig nass. Ich musste mich zwischendrin in den kleinen Bahnstationen der RhB aufwärmen, noch an der tötesten Ecke wie der Station Lagalb mit einem beheizten Warteraum und WC ausgestattet. In Pontresina dann wieder im Bahnhof (Restaurants zum Reinsetzen gab's ja noch nicht) mit einem Kaffee in der Hand.

Der mühsamste Teil der ganzen Tour folgte dann an St. Moritz vorbei zum Malojapass. Immer zwischen viel Verkehr und inakzeptabel unterhaltenen Radwegen hin und her, kam ich mit Gegenwind dort endlich an, es hatte sich sehr viel länger angefühlt, als es effektiv war. Bei der Abfahrt nach Chiavenna regnete es zwar wieder ein bisschen, aber es wurde auch allmählich wärmer und "südlicher". Am Nachmittag beim Apéro in Chiavenna war die Welt wieder in Ordnung, das Hotel nett, das Essen gut, und viele Leute unterwegs. Im Gegensatz zu Tirano war hier Corona scheinbar kein Thema mehr, die Restaurants geöffnet, und alles ziemlich voll.

Die Schlussetappe ging am Sonntag über den Splügenpass. Im Gegensatz zu den vorherigen Pässen ist die Strecke eine untergeordnete Strasse, drum über grosse Teile mit herzhaften Steigungen ausgestattet und eher schmal. Dank dem eher mässigen Wetter war es aber ziemlich ruhig, so konnte ich auch mal meine eigenen, engeren Serpentinen fahren. In Montespluga bin ich noch kurz auf einen Kaffee eingekehrt und habe ein Andenken an Italien eingekauft, dann ging es das letzte Stück auf den Pass hoch. Jenseits nach Splügen runter, dann entlang der Veloroute (Graubünden-Route) das Tal raus. Sie folgt der Viamala, erst durch die Roflaschlucht, dann durch die Rongellenschlucht nach Thusis. Dort reichte es mir, obwohl es tatsächlich mal ein bisschen frühlingshaftes Wetter hatte, und stieg in den Zug nach Hause.

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Zwar hübsch hier, aber als...
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Da war ich vor ein paar Wochen...
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Da hat die Fräse ein bisschen...
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Am Flüelapass gibt es keine...
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Das Val Grialetsch, rechter...
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In Zuoz im Engadin, noch ein...
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Der sonnige Samstagmorgen...
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Am Tunnel Munt La Schera...
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Bei Gegenverkehr wäre es auch...
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Am Lago di Livigno, italienisches...
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Ein Bubentraum mit richtigen...
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Am Passo d'Eira, erster...
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Der nächste Pass ist nicht sehr...
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Noch ziemlich winterlich hier...
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Hinter Bormio geht's meistens...
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Alles da am Sentiero Valtellina...
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Sogar Brücken wurden eigens...

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In der Nähe von Tirano nehmen...

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Ein stillgelegtes Wasserkraftwerk...
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In die Altstadt von Tirano auf...
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Die wussten bei der...
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Bresaola ist so wurstmässig...
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Ein sehr leckeres...
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Die Basilika in Tirano liegt...
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Das Trassee der RhB folgt bis...
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Am Lago di Poschiavo, ab hier...
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So beim Abzweig nach Livigno...
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Der Lawine bin ich aber noch...
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Wieder mal auf einem höheren...
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Die Lawinengefahr bei St. Moritz...
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Am Silvaplanersee weht mir...
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Der zweite Pass für heute, mit...
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Im Bergell führt die Strasse...
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In Chiavenna ist es wiederum...
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Ringsum sieht es überall...
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Durch dieses Tor verlasse ich...
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Die Mera teilt Chiavenna in alt...
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Mit den Bahngleisen ist Schluss...
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Es geht wieder bergauf, am...
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In einer der vielen Galerien...
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Noch unterhalb des Lago di...
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Den See selber sieht man heute...
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Am Splügenpass gibt's leider...
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Ein paar Serpentinen gibt es bis...
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Blockschutt im Hinterrhein in...
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Wieder etwas frühlingshafter...
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