| Schafberg | Index | Jura Et. 1-4 |
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| Klebschnee statt Kletscherspalten |
Alles bereit zum Abmarsch... |
Etwas prekäre Schneelage... |
Dann müssen die Ski doch... |
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Osterskitouren vom 29.-31. März. Ostern kam wieder mal ganz anders als geplant. Vorgesehen waren ein paar Tage mit Hans und dem Club am Simplonpass, aber eine gute Woche vorher gab es sowohl einen Mangel an potentiellen Teilnehmern, und noch mehr an brauchbarem Wetter. Für das Osterwochenende war ein Jahrzehntföhn angesagt, der Simplonpass war zwei Tage gesperrt, es fielen anderthalb Meter Neuschnee, bei grosser, ausnahmsweise sogar fast sehr grosser Lawinengefahr. Da wären wir nicht viel vor die Tür gegangen, und auch nicht nach Hause gekommen am Montag. Die Alternative hiess dann Davos, wo Hans und ich noch kurzfristig ein Hotelzimmer bekamen. Neben sehr, sehr viel Wind gab es dort sogar ein wenig Sonne, sowie hohe Temperaturen. Der Schnee war bis auf 2500 Meter durchgefault, viel höher kamen wir nicht, im Flachen praktisch nicht zu fahren, so pampig war er. So gab es zu Ostern halt Klebschnee statt Gletscherspalten, und ein paar Krokusse haben wir auch überfahren. Am Freitag kam Ines noch mit, wir steckten ein paar Sachen ins Schliessfach in Davos, und gingen dann recht konservativ auf das Chörbsch Horn. Von wegen konservativ bei diesen Bedingungen heute, die Verhältnisse waren echt mühsam. Erst praktisch kein Schnee ab Davos Frauenkirch, später der Wind, der einen manchmal zum Hinknien zwang, und der ausserdem ausreichte, den klebrigen Schnee hier und da noch zu Triebschneefeldern aufzuhäufen. So traten wir eine kleine Wächte los, und bei der Abfahrt lief unter etwa 20° Gefälle einfach gar nix. Also alles recht kräftezehrend für eine beliebte und normalerweise stark frequentierte Skitour. Am Samstag wollten wir es noch einmal probieren, obwohl die Verhältnisse nicht besser wurden, eher sogar schlechter, da die gesamte Nacht der warme Föhn weiter Schnee gekostet hatte. Diesmal nahmen wir die Bahn auf die Schatzalp, um uns das Tragen zu sparen, und gingen durch's Skigebiet bis fast zum Strelapass. Heute war die Mederger Flue das Ziel, also folgte eine etwas mühsame Traverse am Strelasee vorbei in die Latschüelfurgga und dahinter noch etwas herab. Hatten wir gestern schon fast niemanden gesehen, waren wir heute wirklich ganz alleine beim Aufstieg ins Steinig Tälli, alle anderen haben sich wohl vom Wind abschrecken lassen. Dabei war es in diesem Teil, nordexponiert, ganz gut windgschützt. Der Wind traf uns wieder mit voller Wucht etwa beim Punkt 2522, wo man den Gipfelaufstieg auf die Mederger Flue beginnt. Den schenkten wir uns dann und fellten mit Mühe ab, sobald man die Ski abzog, musste man sie festhalten, sonst wären sie weggeflogen - elendes Carbonzeugs aber auch. Die Abfahrt war heute noch ein bisschen mühsamer, der Schnee auch auf 2500 Metern pampig, dazu der Gegenwind, da mussten wir bergab schieben, wobei die Stöcke tief in die Schneedecke einbrachen. Zum Trost gab's in der Stafelap wieder Kaffee und Kuchen, da könnten wir bald ein Abo lösen, und danach noch die mühsame Waldpassage, wo der Schnee schon gestern fehlte. In der Nacht auf Sonntag schneite es bis zu 10 Zentimeter, dann ging es mit dem Wind weiter, und für den Nachmittag waren neue Niederschläge vorhergesagt. Wir gingen wieder auf die Schatzalp und hoch zum Strelapass, diesmal mit der Idee, jenseits ins Haupter Tälli abzufahren, und dann nach Langwies runter-, oder zur Schwerzi oder zum Weissfluhjoch wieder raufzugehen. Am Strelapass kam gerade ein Bergführer mit Gast aus dem Haupter Tälli aufgestiegen und war der Meinung, dass sich die Schneesituation da unten nicht lohnen würde, es wäre alles abgeblasen, und nach Langwies läge sowieso kein Schnee mehr. Also fuhren wir nach einer Einkehr wieder zur Schatzalp ab. Was ganz flott war, die Windgrenze lag bei etwa 2200 Meter, und darunter war der Schnee locker und geschmeidig. So gut, dass wir beschlossen, nochmal aufzusteigen. Im Berghaus Strelapass gab's diesmal richtig Mittagessen, ein Germknödel wartete, sowie ein zufälliges Treffen mit Bekannten. Bei der zweiten Abfahrt schneite es dann allerdings, und der Schnee war schon wieder pampig, also war es wohl kein Fehler gewesen, die Touren für diesen Tag abzubrechen. Die Talabfahrt wollten wir trotzdem noch versuchen, sie scheiterte aber nach nur rund 50 Metern - horizontal, nicht vertikal - an Schneemangel. So kamen wir noch zu einem kleinen Abschlussspaziergang im Nieselregen. Am Montag war, wie bereits schon länger vorhergesagt, wirklich nur noch Mistwetter. Der Föhn war zusammengebrochen und es regnete bis auf ca. 2000 Meter. Da packten wir zusammen und fuhren nach Hause, mit immerhin ein bisschen Bewegung hinter uns. Davos war vielleicht noch der beste Ort für Ostertouren gewesen, auch wenn nur kleine Brötchen gebacken werden konnten. |
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Gut eingepackt gibt's... |
Da haben wir eine kleine... |
Der Buckel zum Gipfel ist... |
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Sonne und Wolken gibt's... |
Auf dem Chörbsch Horn, dem... |
Leider gar nicht so flott... |
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Erstmal eine kleine Einkehr... |
Bei der Abfahrt durch den... |
Zur Belohnung für die heutigen... |
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Hier beim Strelasee sind wir... |
Für ein paar ordentliche... |
Hinten im Bild liegt die... |
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Fertig machen für die... |
Auf die Mederger Flue... |
Wieder zurück bei der... |
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Auf den letzten Schneeresten... |
Kaum zu glauben, aber diese... |
Heute Abend gibt's Pizza... |
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Auf den Sonntag hat es ein... |
Oben beim Strelapass hat... |
Noch immer föhnig aufgehellt... |
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Der Schnee klebt noch immer... |
Willkommen in der Schweiz... |
Drin ist es aber eigentlich... |
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Das könnten natürlich auch... |
Martin und Marie waren... |
Die zweite Abfahrt flutscht... |
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Trostloser Blick hinunter nach... |
Jetzt kommt auch noch der... |
Der klassische Aufzug... |
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Zum Glück gibt's Bars in... |
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