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Nach so halbherzigen...
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Bald lässt die Qualität der...
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Dabei war die Strasse, oder...

Gravelbiketour vom 29.-30 März 2025.

Im Norden noch ein bisschen Schnee und schlechtes Wetter, im Süden gut, da kann man doch mal wieder in den Süden gehen. Bekannt ist die Runde um den Lago di Lugano, der bekanntlich in Italien Ceresio heisst. Meist prügeln sich die Lycratypen mit Sützstrümpfen um den wenigen Platz auf den Strassen. Mit etwas Kartenstudium ergibt sich aber eine klasse Rundtour für das Gravelbike, eben der unvergleichliche "Concorso Ceresio". Ein Tag reicht mir dafür zwar nicht, aber die Zeit lohnt sich.

Nach etwas Strassen und Radwegen nach Ponte Tresa geht es schnell in die Berge, Norditalien ist voll mit alten Bahntrassees und Militärstrassen, die für's Erste auf den Monte Piambello führten. Durch meine Routenwahl war allerdings ein bisschen Wanderweg drin, und die Militärstrasse ins Valganna runter war leider so derb, dass sie nur im Schritttempo befahrbar war. Falls schon mal jemand von der Birrificio Poretti (nicht das von Heineken gekaufte und heftig beworbene Moretti) gehört hat, die liegt im Valganna. So wurde auch ein kleiner Kulturtrip aus dem heutigen Tag.

Der nächste, äusserst heftige Anstieg auf den Monte Martica liess nicht lange auf sich warten. Diesmal war alles Geh- bzw. Tragegelände, dies auf steilen Wegen mit Schutt unter tiefem Laub, mühsam und kräftezehrend, entsprechend kam ich schon ziemlich erschöpft bei den alten Befestigungen am Gipfel an. Diesmal hatte ich aber das Glück, dass die abwärtsführende Strasse nicht gepflastert war, auf Naturbelag liess sich das gut fahren.

Unten in Bregazzana, nahe bei Varese mit dem Nachtquartier, hatte ich schon beschlossen, den letzten Teil der Runde, die komplette Überschreitung des Monte Tre Croci nicht abzuschliessen. Da wäre nochmal eine alte Militärstrasse der Krete entlang gegangen, mit eher heftiger Abfahrt am anderen Ende (wie mir einer mit Mountainbike bestätigte, das wäre ihm zu hart). So radelte ich einfach auf der Strasse bis zur Aussichtsplattform, während die Milchbubis mit ihren kleinen Enduros (verbotenerweise) die Militärstrasse weiterfrästen. Ich fuhr auf der Strasse wieder runter nach Varese ins Hotel. Das Städtchen erschliesst sich nicht gleich, aber hat seine schönen Ecken, die Hochzeit scheint aber, der Architektur nach, eher in den 30er Jahren zu liegen.

Am Sonntagmorgen wollte ich auf den Monte Bisbino, der kürzere Weg führte über die Schweiz. Das begann ganz hübsch mit einer Ciclopista an der Lanza im Verlauf eines alten Bahntrassees, das scheinbar noch als Museumsbahn betrieben wird. Teils ist das gut ausgebaut, teils fährt man auch auf dem alten Bahnschotter. An der Grenze zur Schweiz endet die Ciclopista mit einem grossen Tor, so viel wieder mal zur Fahrradfreundlichkeit der Schweiz. Somit ging's zwischen SUVs, sonntagsmorgens eiligst unterwegs zum Bäcker, weiter über Mendrisio und Morbio Superiore nach Sagno. Dort kam ich auf die Forststrasse zum Monte Bisbino, die allerdings meistens zu steil zum Fahren war. Ab den letzten Alpgebäuden musste sowieso getragen werden.

Auf den Bisbino wiederum führt ebenfalls eine Militärstrasse, neben der aus dem Tal eine solche, die wie ein Kranz um das obere Valle di Muggio, bzw. dessen Seitentäler führt. Diese ist zwar schon auch von grober Natur, aber immer fahrbar, wobei ein paar strenge, aber kurze Anstiege dabei sind. Ausserdem gibt's entlang der Strasse das eine oder andere "Rifugio", also eine Alpwirtschaft, was sie auch bei Wanderern sehr beliebt macht, bei dem heutigen guten Wetter eher ein Nachteil. So kam ich fast bis zum Sasso Gordona bzw. dem Rifugio Prabello, wo ich mit noch teils heftiger Abfahrt durch den Wald wieder nach Intelvi auf die Asphaltstrassen kam.

Der etwas längliche Rest musste danach ohne Schotter auskommen. Bei Osteno kam ich an den See, um die Runde zu vollenden. Zwischendrin wurde es recht zäh, ob's am unterweglichen Nachzentrieren der Bremse lag, oder am Gelato in Porlezza, zum Schluss war ich wieder motiviert. Auch wenn man auf der Strasse bei Gandria in alter Gewohnheit heftig von den Autofahrern gemobbt wird.

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Bei der Kirche in Ardena...
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Und in Marzio komme ich an...
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Dann geht's wieder ganz...
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Blick runter in die Poebene...
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In der anderen Richtung...
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Die alte Militärstrasse runter...
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Zwar keine Brauerei, aber...
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Ein kleines Kloster gab es auch...
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Auf schmalen Naturpfaden...
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Anstrengend bleibt's, aber...
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Oberhalb von Bregazzana...
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Am Einstieg zum Pilgerweg...
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Für die faulen Pilgerer...
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Nobelhotels mit Blick über...
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Da es eine Sackgasse ist...
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Die Aussichtsplattform...
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In den Bergen gibt's noch...
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Etwas Urbanität geht doch...
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Etwas Barock im Zentrum...
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Die prächtigsten Bauten am...
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Sehr nette Ciclopista an...
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Im Val Morea am alten...
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Auf der Brücke über die...
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Die alte Forststrasse zum...
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Die Alpsträsschen unterhalb...
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Wieder mal eine prächtige...
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Letzte Möglichkeit zur...
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Hinter dem Monte Bisbino...
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Zwischendurch gibt's sogar...
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Das Rifugio Binate steht zwar...
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Eine ideale Strasse für's...
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Rückblick ins Valle Muggio...
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Ein paar alte Festungen...
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Ein paar schöne, aber raue...
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Dann doch lieber Naturstrassen...
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Zurück an der Strasse mit Lago...
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Bei den Wasserfällen von...
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In Porlezza wird wieder...
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Zum Glück kann man in Italien...
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