Diemtigtal Index Weiterbildung      
Zum Tourenplan
Basislager mit den fremden Fötzeln p1010387.jpg
In der Nacht auf Freitag hat's...
p1010388.jpg
Das alte Wirtshaus in Mathon...
p1010390.jpg
Beim Weiler Dros zeigt sich...

Skitouren vom 14.-16. Februar.

Dieses Jahr bin ich mal wieder mit der Alpinsportgruppe des DAV Wiesbaden ins "Basislager" gefahren, wie schon ein paar Mal vorher ins Diemtigtal bzw. auf den Julierpass. Anstelle selber was zu schreiben, stelle ich hier den Bericht von Jürgen P. aus den DAV-Sektionsmitteilungen rein:

"Die Skitouren der Alpinsportgruppe „Basislager“ könnten bald ihr 20. Jubiläum feiern oder haben dies vielleicht schon überschritten. In dieser Gruppe durften wir damals unter Guidos und Uwes Leitung erste Skitourenerfahrungen im Diemtigtal und im Tannheimer Tal machen. Lange war ich nicht mehr dabei, u. a. auch deshalb, weil sich meine späteren Snowsportaktivitäten über Fastnacht mehr auf die Freeride-Camps in Andermatt verlagert hatten. Irgendwie zog es mich jetzt wohl auch aus nostalgischen Erinnerungen wieder ins Basislager zurück. Diesmal sollte Mathon (1.526 Meter) das Basislager für unsere Skitouren sein, ein noch kaum vom Tourismus berührtes Bergdorf in Graubünden, welches in südöstlich ausgerichteter Hanglage hoch über Zillis in der Nähe der bekannten Viamala liegt (von Thusis aus mit Umstieg in Zillis gut mit dem Postbus erreichbar;).

Nach frühem Start am Wiesbadener Hauptbahnhof erreichten wir mit vier Umstiegen und gut funktionierenden Anschlüssen recht entspannt schon am frühen Nachmittag unseren Zielort. Der Dorfladen hatte zwar schon geschlossen, aber Dank Uwes Vorbestellung stand eine Kiste mit Lebensmitteln abholbereit vor der Tür. So konnte die Kochgruppe, die für die Zubereitung des warmen Abendessens eingeteilt war, sofort loslegen. Vorher blieb noch Zeit, sich bei einem Rundgang durch das Dorf an den schön bemalten und mit rätoromanischen Inschriften versehenen alten Häusern und Bergbauernhöfen zu erfreuen. Blickfang des Ortes ist der etwas unterhalb am Hang gelegene romanische Turm einer Kirchenruine aus dem 9. Jahrhundert.

Mit Guido, Uwe, Ralf und dem in der Schweiz lebenden Tilman waren wir in der glücklichen Lage, über vier ausgebildete und erfahrene Trainer für das Skibergsteigen zu verfügen, die je nach Länge, Tempo und Schwierigkeit unterschiedliche Tourenziele anbieten konnten. Am ersten Tag, dem einzigen mit nicht so gutem Wetter am Vormittag, war das Zwölfihorn (2.292 Meter) unser aller Ziel, dessen Gipfel meine Gruppe im Nebel bei eisigen Windböen nicht ganz erreichte. Dafür begleiteten uns beim Aufstieg am Morgen die schönen Naturtöne eines Dorfbewohners, den offen-bar das Wetter nicht davon abhalten konnte, vor seinem Haus auf einem Alphorn zu musizieren. Schweiz-Feeling pur! Die in der Nacht gefallenene Neuschneemenge von knapp 20 Zentimetern bescherte uns, als der Nebel sich lichtete, an diesem Tag noch eine schöne Abfahrt im fluffigen Schnee.

Am zweiten Tourentag fuhren wir mit dem Postauto ins Nachbardorf Wergenstein. Von dort aus machte sich die von Tilman und Uwe geführte Gruppe auf, die 1.100 Höhenmeter Richtung Piz Tarantschun unter die Felle zu nehmen. Guido und Ralf stiegen in getrennten Gruppen auf den Tguma da Tumpriv, einem schönen Aussichtsberg, auf dem beide Gruppen nach 900 Höhen- metern wieder zusammentrafen und die windstille Gipfelrast in der warmen Sonne genossen. Die Tour am letzten Tag führte auf das Parpeinahorn (2.602 Meter), bei der mir die tolle Abfahrt bei noch schönen Schneeverhältnissen leider entgangen ist, weil ich wegen Blasen an den Füßen einer ebenfalls schönen Winterwanderung den Vorzug gab.

Ralf und Uta waren mit Dominik und Harald schon vor uns zu dem wohl ambitioniertesten Tourenziel des Gebiets, dem Piz Beverin aufgebrochen, einen Fast-Dreitausender, den sie nach 1.400 Höhen- metern mit einer Gratpassage und einem Abstieg über eine 10 Meter hohe, senkrechte Leiter glücklich erreichten. Rechtzeitig vor dem Käsefondue am Abschlussabend trafen alle vier wohlbehalten wieder bei uns im ehemaligen Schulhaus von Mathon ein. Diese Unterkunft war mit den vielen Zimmern, einem schönen Saal für Elkes Yoga-Einheiten, sowie der bestens ausgestatteten geräumigen Küche geradezu ideal für unsere große Selbstversorgergruppe. Ein großes Fenster erhellte den Raum und ermöglichte beim gemeinsamen Kochen einen herrlichen Panoramablick auf die verschneiten Berge.

Ein herzliches Dankeschön an unsere Trainer, die ihre Gruppen mit viel Kompetenz am Berg auf den Touren sicher führten, besonders aber an Uwe für die gute Planung mit den vielen organisatorischen Absprachen, die getroffen werden mussten, um diese erlebnisreichen Skitourentage möglich zu machen."

p1010391.jpg
Trotzdem gehen wir...
p1010393.jpg
Den Gipfel haben wir...
p1010394.jpg
Fertigmachen zur Abfahrt.
p1010397.jpg
Weiter unten klart's mit...
p1010403.jpg
Drunter hat's leider schon noch...
p1010409.jpg
Recht unberührte Hänge...
p1010412.jpg
Es gibt noch ein wenig Platz...
p1010415.jpg
Richtugn Dorf wird's allerdings...
p1010419.jpg
Trotzdem haben's alle...
p1010421.jpg
Am Samstagmorgen gibt's...
p1010422.jpg
Das ist übrigens das...
p1010423.jpg
Mit einem motivierenden...
p1010427.jpg
Noch ist die Zeit der langen...
p1010428.jpg
Heute geht es rechts am...
p1010430.jpg
Heute sind wir nicht die ersten...
p1010431.jpg
Im Carnusapass entscheiden...
p1010433.jpg
Dafür fahren wir auf...
p1010434.jpg
Hinter dem Runal hat der...
p1010436.jpg
Leider klebt der Schnee dann...
p1010441.jpg
Die Hänge unterhalb von Mathon...
p1010442.jpg
Am Sonntag gehen wir, wie...
p1010447.jpg
Allerdings gehen wir dann auf...
p1010448.jpg
Im Tal ist es wieder komplett...
p1010449.jpg
Genau da geht's durch, die...
p1010450.jpg
Nochmal ein Gruppenfoto am...
p1010452.jpg
Und dann im Yogistyle runter...


p1010454.jpg
Hier können wir noch viele...
p1010457.jpg
Im Wald geht's aber nur mit...
p1010460.jpg
Trotzdem ein erfolgreicher...
   
Diemtigtal Index Weiterbildung