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Ostertour auf Schotter in Tirol p1010821.jpg
Der letzte Regenguss in...
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Mit ein bisschen Stärkung...
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Bei dem goldigen Dachl...

Radtour vom 18.-21. April 2025.

Für Ostern wollten wir eigentlich gemütlich in Südtirol radeln, aber dann wurde eine klare Südwestwetterlage deutlich, mit reichlich Niederschlag und Kälte. Zum Glück hatten wir nichts reserviert, und konnten kurzfristig auf die Alpennordseite umschwenken. Ich nenne das mal Nordtirol, da war auch ein bisschen Bayern dabei, macht ja nicht so einen Unterschied, die Leute sprechen komisch und fressen Knödel, in wenigen Tagen hat man Verstopfung, aber das Wetter war deutlich bessser. Ausserdem gibt es dort eine Menge gut beschilderter Radwege, die aber sehr häufig auf Schotter geführt sind. Diesmal nahmen wir das Tourenrad, das ging meistens grade noch so, ein Gravelrad oder Reifen mit 40-50 Millimetern wäre besser gewesen. Für uns war's eigentlich optimal, Verkehr hatten wir äusserst selten, Reisegeschwindigkeit war nicht so ein Problem, und wir kamen in äusserst abgelegene Ecken.

Start am Karfreitag war Innsbruck, wir kamen gerade mit Ende des letzten Schauers an, und folgten dem Innradweg in Richtung Mündung. Bei Jenbach fuhren wir steil rauf, und zwar sehr steil, das war auf der alten Strasse, die nur noch geschottert war, aber dafür autofrei. Jenseits des Pässchens bei Maurach gab's viele Nebenstrassen, und am Achensee die alte Strasse nur für Fussgänger und Radler.

Ein klares Ziel für den Abend hatten wir vorweg nicht, beim Mittagessen in Jenbach klopften wir die Möglichkeiten ab und es zeigte sich, dass in den touristischen Regionen noch ziemlich Winterschlaf herrschte, nach den Ski und vor den Bikes, so ohne Seilbahnen. Am Wunschziel gab's nichts, lediglich am Achensee wurden wir nach viel Telefonieren fündig, es nannte sich Fischerlstüberl oder sowas. Die Diminuitive sind nicht immer angebracht, man hat meist mehrere recht ausladende Stuben, und empfängt auch Reisebusse. Urig war's, das à-la-carte-Abendessen ok, das Frühstück allerdings eher schwach.

Am Samstag kam das gewünschte Osterwetter, sonnig, aber zunächst noch sehr kalt. Wir fuhren ins komplett verschlafene Steinberg am Rofan, und weiter auf schönen und ruhigen Schotterstrassen durch den Wald bis nach Hinterthiersee. Das ist eigentlich eine Bikeroute, die aber auch mit dem Tourenrad gut fahrbar ist. So langsam wurde es Zeit zum Mittagessen, aber wir wurden erst in Bayrischzell fündig, da kamen wir auf der Strasse hin, der Verkehr war aber noch mässig, genau wie das kulinarische Angebot unterwegs. Nach Schliersee gab's wieder umständlich geführte und qualitativ mittelmässige Radwege, aber schön gelegen waren sie. Bei Neuhaus holte uns die Zivilisation erst in Form eines Gasthauses mit eigener Konditorei, in Schliersee dann mit allgemeinem Touristengerammel ein. Voll war's, das Abendessen und Hotel ganz gut, aber die Preise waren auch schon eher so, wie wir es aus der Schweiz gewohnt sind.

Der Ostersonntag begann hinter Neuhaus äusserst steil, wir fuhren über Waldstrassen einen Pass vom Einzugsgebiet der Seitzach in das der Weissach beim Tegernsee, und diese rauf über Kreuth, auch immer auf Schotter. Das war nicht der einzige Übergang des Tages, irgendwann ging's rechts wieder rauf zum nächsten Übergang bei der Röhrlmoosalm. Das war in Wahrheit nur ein Wanderweg, der geschoben und zum Teil auch getragen werden musste. Hier muss man vielleicht einfügen, dass Mapy einen neuen Naviagationsmodus "Radtouren" hat, der, nett gesagt, zu kreativen Ergebnissen führt. Bei dieser Strecke handelt es sich um eine Bikeroute, von der aber auch nur Mapy weiss, also vor Ort ist sie nicht als Bikeroute markiert, und auch mit dem Bike wäre sie nicht fahrbar gewesen, allenfalls runter.

Das hatte ich im Vorfeld gesehen und einkalkuliert, das wir so eine Stunde schiebend und tragend verbringen würden. Zur Belohnung gab's wieder eine autofreie Abfahrt bis an die Isar bei Wegscheid. Aber der folgten wir nicht, sondern bogen bald wieder dem Jachen nach ab, auf einer äusserst ruhigen Strasse. Warum dies so ruhig war, merkten wir erst ganz oben am Walchensee, das ist nämlich eine Mautstrasse, die den einen oder anderen Besucher, der meint, dass Autofahren ein kostenfreies Grundrecht wäre, abschrecken dürfte. Velos kosten aber nix, und die relative Verkehrsfreiheit mit einer 30er-Zone wäre sogar was wert gewesen. Der Walchensee ist übrigens, wenn vielleicht nicht wahnsinnig idyllisch, sehr speziell, weil er bei geringer Fläche sehr tief ist (an 2. Stelle in Deutschland), und sich einige Mythen um einen vergrabenen Nazischatz ranken.

Im Anschluss mussten wir noch entlang einer recht befahrenen Bundesstrasse, zum Glück bald auf einem Radweg, nach Wallgau, das dann übrigens wieder jenseits einer niedrigen Schwelle an der Isar liegt. Wir hatten im Hotel Post ein Zimmer, ein sehr eindrucksvolles altes Gebäude. Das Restaurant am Abend war gut besucht, es gab wieder mal was Währschaftes, sowie das eine oder andere anständige Bier.

Am Ostermontag war es mit dem guten Wetter leider erstmal vorbei. Wir fuhren im Nieselregen los, allerdings wurde es - entgegen der Vorhersage - im Laufe des Tages eher besser, die Schauer blieben aus. Heute ging es zunächst über ein paar Forstpisten, dann entlang der Bundesstrasse nach Garmisch-Partenkirchen, da rollt der gesamte Verkehr von München nach Innsbruck durch, zum Glück gab es bald einen Radweg. Agnès ging dort auf den Zug, aber ich wollte noch über den Fernpass, der über einen fast schon legendär schlechten Radweg verfügt.

Bis nach Ehrwald führt ein Radweg entlang der Loisach, auch hier schon meistens Schotter. Bis hier hatte ich die Zugspitze einmal halb umrundet, sie aber nicht gesehen, die Ehrwalder Sonnspitze zeigte sich dann aber, es klarte sogar fast ein bisschen auf, die Sonne zeigte sich schüchtern. Der schlechte Ruf des Radwegs über den Pass ist wohlverdient, extrem steil, grobschottrig, mit normaler Übersetzung kaum fahrbar, und jenseits fast noch schlimmer, mit einem Strassenrad nur knapp kontrollierbar zu fahren. Eigentlich eine Frechheit, das als Radweg auszuweisen, das ist wirklich nur was für Abenteuerlustige. Hinter dem Schloss Fernstein wird es aber wieder angenehm, und ich konnte auf guten Nebensträsschen bis an den Bahnhof Imst fahren, wo ich die Heimreise antrat. Der Nahverkehrszug nach Landeck war noch angenehm, der Railjet danach wieder mal überfüllt, und ich musste bis Zürich auf dem Boden hocken. Aber da war zum Glück noch Platz.

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Auf dem Innradweg, ausserhalb...
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In Schwaz suchen wir was zu...
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Dafür gab's eine auffällige...
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Die Steilstufe bei Maurach...
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Der Wasserstand des...
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Das Dorf Pertisau liegt...
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Die alte Strasse direkt am...
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Auf der anderen Seite wär's...
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Am anderen Seeende bei...
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Heute Abend gibt's Tiroler...
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Bei der Deko im "Stüberl"...
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Es ist wieder sonnig, aber...
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Auf ausgestorbener Strasse...
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Wir gelangen so hinter die...
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Die Wiese scheint von...
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Da hinten liegt das...
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In Brandenberg kommen...
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Die Kaiserklamm ist das...
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Hier fliesst die Brandenberger...
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Da sind die Förster wieder...
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Sehr komfortable...
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Wir sind so richtig in...
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Das Tal der Leitzach zieht...
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In Neuhaus kommt uns noch...
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Bänke am Schliersee zur...
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Panorama am Schliersee.
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Zu jedem bayrischen Dorf...
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Die Gaststube unseres...
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Wegen umfangreicher...
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Die ersten Waldautobahnen...
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Dafür gibt's heute wieder...
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Die erste Belohnung des Tages...
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Typische Radwege an der...
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Jetzt folgt die Schiebestrecke...
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Allmählich kommt man wieder...
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Auf der Röhrlmoosalm...
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Am Ende der Schiebestrecke.
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Das Gasthaus in Jachenau...
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Der Walchensee wird für die...
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Blick über den Walchensee...
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Auf der Steilrampe nach...
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Bayrisches Ambiente im Dorf...
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Zum Ambiente gehört...
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Im Treppenhaus des...
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Auch der Frühstückssaal...
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Das letzte Essen ist...
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Das Hotel Post in Wallgau.
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Der Montagmorgen ist...
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Der erste See auf dem Weg...
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Bis zum Geroldsee gibt's...
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Die Ehrwalder Sonnspitze...
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Im Tal rechts würde es wohl...
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Am Weissensee gibt's...
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Die Abfahrt ist teils mehr ein...
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Freundlicher Empfang am...
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Der Bahnhof Imst ist leider...
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Die Perspektive auf der...
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